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Mounten eine DOS-Festplatte:
mount -t msdos /dev/hda1 /dosc
Anmerkung:
Der Mountpoint 'dosc' muss erst durch ein'mkdir dosc' angelegt werden. Sonst klappts nicht ;-)
Mounten des Diskettenlaufwerks A:
mount -t msdos /dev/fd0 /floppy
Anmerkung:
Auch hier muss erst das Verzeichnis anlegt werden! Was noch wichtig ist, ist das auch die Diskette eingelegt ist
Mounten eines CD-ROM:
mount -t iso9660 -r /dev/cdrom /cdrom
Anmerkung:
Die Variable '-r' setzt den READ-ONLY Status, was bei CD-ROMs getan werden sollte.
Wiederaufhebung eines MOUNT-Befehls :
umount /verzeichniss/

Beispiel: umount /floppy/
Welches Laufwerk braucht welche Bezeichnung ? Im Verzeichnis /etc/ gibts es eine Datei, die nennt sich 'mtools.conf' (oder so ähnlich).
In dieser Datei sind alle Geräte mit ihren Kennungen aufgelistet.
Drucken von Dateien:

man mount | a2ps | lp
Anmerkung:
In diesem Beispiel wird die Ausgabe von 'man mount' auf dem Drucker ausgegeben. Die Ausgabe wird dann in das Converter-Programm 'a2ps' gepipet und und umgewandelt. Dann werden die umgewandelten Daten in die Ausgabe des Druckers gepipet.
Nützliches zu vi (Standard Editor für Linux/Unix): Befehl Auswirkung

dd Löscht eine Zeile
:q! Abrechen ohne zu speichern
:w Speichern
:wq Speichern und beenden
ZZ Beenden mit speichern
u Rückgängig
:h Hilfe
yy Kopiert eine ganze Zeile
yw Kopiert ein Wort
(y steht für 'Yang' und bedeutet soviel wie kopieren)
p Fügt das Kopierte wieder ein
:r Einfügen eines Textes (aus anderer Datei) an die aktuelle Cursor-Position
.exrc Diese Datei im HOME-Verzeichnis setzt die
Parameter des vi.
Der Befehl tr:
tr = translate - Kommando
Mit diesem Befehl können Zeichen ersetzt werden. Z.B. '?' in 'ue' oder 'A' in 'a'

Der Befehl alias:

Beispiel:

alias psg 'ps -ef | grep \!^'

Anmerkung:
usage: alias neuerbefehl '...befehlsfolge...'
Um Aliase auch nach einem Neustart des Rechners verwenden zu können, müssen diese in der Datei '.cshrc' oder '.myalias' vermerkt werden.
Die Variable PATH:

$PATH bzw. $path enthalten den Suchpfad
Anmerkung:
Es ist möglich, den Suchpfad zu erweitern. Dieses geschieht z.B. durch:
set path=($path ~/bin)
In diesem Beispiel wird der bisherige Suchpfad um das 'bin'-Verzeichnis im HOME-Verzeichnis erweitert. Die '~' ist hier die Abkürzung für das Home-Verzeichnis.
Umlenken des Outputs:

ls -l > dir.txt

Anmerkung:

Durch das Zeichen '>' wird der Output des 'ls'- Kommandos in die Datei 'dir.txt' geschrieben.Es ist auch m?glich einen weiteren Output an die Datei 'dir.txt' hinzufügen. Dieses geschieht durch die Verwendung von '>>'.

Beispiel:
ls -l >> dir.txt
Die neue Ausgabe des 'ls'-Befehls wird jetzt an die Datei angefügt und nicht überschrieben.

Setzten von Variablen mit 'set':

set name = markus

oder

set liste = (alexander markus albert harald)

Anmerkung:
Im ersten Beispiel wird einfach nur die Variable 'name' auf 'markus' gestetzt.Im zweiten Beispiel dagegen wird eine Wordliste der Variablen 'liste' zugewiesen.
Die Ausgabe erfolgt mit dem 'echo'-Befehl.
echo $liste gibt z.B. die gesamten Inhalt der Wortliste aus
echo $liste[2] gibt nur den 2 Eintrag in der Liste aus; in diesem Beispiel wäre das 'markus'

Der Befehl finger:

finger

bzw finger @rechnername

Anmerkung:
Wird nur der 'finger'-Befehl eingegeben, dann werden alle Benutzer ausgegeben, die sich auf dem lokalen Rechner eingeloggt haben ausgegeben. Mit dem Befehl 'finger @rechnername' kann mann sich Benutzer auf anderen Rechnern ausgeben lassen.
Beispiel:
finger @indy.hallertau.net
Der Befehl ps:

ps -ef | more
Anmerkung:
Der Befehl 'ps -ef' gibt alle Prozesse, die auf dem System laufen, aus. Hier in Verbindung mit dem 'more'-Befehl. Mit dem 'nice'-Kommando kann man die Priorität eines Prozesses erhöhen oder herab setzen.
Beispiel:
nice (+/- n) befehl
Standartmäßig wird das Kommando um 4 Stufen zurück gesetzt. Dies ist der Fall, wenn das 'nice'-Kommando ohne Klammer verwendet wird.
Kommandos im Hintergrund:
xterm &
Anmerkung:
Ein in einer Shell ausgeführtes 'xterm &' öffnet ein neues Xterm und erm?glich das Weiterarbeiten in der "Alten". Ohne das '&' w?rde zwar auch ein neues Xterm geöffnet, jedoch k?nnte man das "Alte" nicht mehr verwenden.
Der Befehl nohub:

nohub commando &
Anmerkung:
Der Befehl läuft auch nach dem Ausloggen weiter. Dieses könnte z.B. für FTP-Downloads ganz nützlich sein! Wenn man dieses Kommando verwendet, bekommt man eine Jod-ID, welche man sich merken sollte.
Der Befehl cat:

cat dateiname
Anmerkung:
Der Befehl 'cat' gibt den Inhalt einer Datei aus. Drucken mit cat: (ASCII -> PS)
cat datei | mp | lp
cat datei | a2ps | lp
(a2ps evtl. mit der Option '-m' verwenden, da dadurch die Formatierung übernommen werden.)
Der Befehl pwd:

pwd
Anmerkung:
Der Befehl 'pwd' gibt das aktuelle Verzeichniss aus.
pwd = print current dir.
(Dieser Befehl hat nichts, aber auch gar nichts, mit evtl. Passwortänderungen zu tun, auch wenn der Eindruck entstehen könnte.)
X-Anwendungen remote starten:

lokaler rechner> xhost +remote-rechnername
(das hier ist das prompt ;-)
lokaler rechner> rlogin ....
remote rechner > setenv DISPLAY lokaler rechner:0 remote rechner > anwendung starten
Anmerkung:
'lokaler rechner' und 'remote rechner' sollen das Prompt des jeweiligen Rechners darstellen und erklären, wo welches Kommando eingeben werden mu?.
FTP mget - Befehl -> holt mehrere Dateien auf den lokalen rechnet. Jede Datei wird vor dem Herrunterladen abgefragt. Um diese Abfrage auszuschalten gibt man zuvor dem "PROMPT"-Befehl ein.
Beispiel:_
>prompt
>mget *.* oder mget *.htm
(Ähnliches gilt auch bei mput)
FTP - Lokale Befehle Um in einer FTP-Sitzung lokale Befehle auzuführen, gibt es die Möglichkeit, ein "!" vor den Befehl zusetzen.
Z.B. Anzeigen des lokalen Verzeichnissinhaltes
>!ls
es kann aber auch ein Verzeichniss erstellt werden und ähnliches.
Die Verwendung von FTP:

DOWNLOAD eine Datei:
pc> ftp rechnername
Anmerkung:
Dieser Befehl kann z.B. auch in einer DOS-Box ausgeführt werden. 'rechnername' ist der Remote-Rechner, auf den zugegriffen werden soll. 
login:...
password: ...
ftp> get datei1 datei2
Anmerkung:
'datei1' ist die Quell-Datei auf dem "anderen" Rechner, welche geholt (get) werden soll. 'datei2' ist der Name der Datei, welchen die geholte Datei auf dem lokalen Rechner haben soll. Es ist auch ftp> get datei möglich. Dann wird der Name der Datei auf dem lokalen Rechner übernommen.
UPLOAD eine Datei:
ftp> put datei1 datei2
Anmerkung:
In diesem Fall ist die 'datei1', die Datei, die vom lokalen Rechner auf den anderen Rechner überspielt werden soll. Dort bekommt sie den Namen 'datei2'.ftp> bin
Anmerkung:

Handelt es sich nicht um reine Textdaten, dann sollte das Kommando 'bin' vorausgeschickt werden, da dann die Daten in bin?rer Form ?bertragen werden. Es kann sein, da? eine nicht-bin?re ?bertragung Fehler in Programmen und Bildern verursacht und diese somit nicht mehr verwendbar sind.
Daten download mit wget > screen (dieser Befehl dient dazu, daß man größere Downloads im Hintergrund weiterlaufen lassen kann)
> wget -m URL (die Option "-m" steht für mirror)
Möchte man die Geschichte im Hintergrund laufen lassen, so drück man STRG+A und dann STRG+D
Globale Variablen:

setenv vorname wert -> setzen eine Var.
unsetenv vorname -> aufheben einer gesetzen Var.
Anmerkung:

Globale Variablen werden in der Regel groß geschrieben. Ist also im obigen Beispiel falsch angewendet 
Die mtools:

Bislang werden die folgenden (DOS)-Befehle von den mtools unterstützt:
mattrib Ändern der Dateiattribute
mcd Verzeichniswechsel
mcopy Kopiert von DOS von/nach UNIX
mdel Löschen
mdir Verzeichnissinhalt anzeigen
mformat Anlegen eines DOS-Dateisystems auf einer Disk.
mlabel Umbenennen eines DOS-Datenträgers
mmd Verzeichniss anlegen
mrd Verzeichniss löschen
mread Einlesen einer DOS-Datei in ein UNIX-System
mren DOS-Datei umbenennen
mtype Zeigt den Inhalt einer DOS-Datei an
mwrite Kopie einer UNIX-Datei auf ein DOS-Dateisystem
Die wichtigsten Gerätetreiber im /dev - Verzeichniss: /dev/fd0 erstes Floppy-Laufwerk
/dev/fd1 zweites Floppy-Laufwerk
/dev/hda erste AT-Bus Festplatte
/dev/hda1-15 die Patitionen der ersten AT-Bus Festplatte
/dev/sda erste SCSI Festplatte
/dev/sda1-15 die Patitionen der ersten SCSI Festplatte
/dev/sdb zweite SCSI Festplatte
/dev/sdc dritte SCSI Festplatte
Die Konfigurationsdateien in /etc: /etc/rc.config Zentrale Konfig-Datei des Systems; wird von YAST gef?llt und von Bootscripten und SuSE-Config ausgewertet.
/etc/inittab Konfig-Datei für den init-Prozess
/etc/lilo.conf Konfig-Datei des LILO
/etc/conf.modules Konfiguration der Kernel-Module
/etc/DIR_COLORS Festlegen der Farben für 'ls'
/etc/XF86Config Konfiguration des X-Windows-Systems
/etc/fstab Tabelle des Filesystems, die beim Hochbooten automatisch gemountet werden
/etc/profile login script der Shells
/etc/passwd Benutzerdatenbank: Benutzernamen, home-Verzeichnis, Login-Shell, Benutzernummer
/etc/shadow Passwörter
/etc/group Benutzergruppen
/etc/printcab Beschreibung verf?gbarer Drucker; wird vom lpd-Druckerd?mon verwendet
/etc/hosts Zuordnung von Rechnernamen zu IP-Nummern (nötig, wenn kein Nameserver verwendet wird)
/etc/inetd.conf Definition der zur Verf?gung gestellten IP-Dienste (telnet, finger, ftp usw...)
/etc/syslogd.conf Konfiguration des Syslog-D?mons, des Aufgabe es ist bestimmte Systemmeldungen zu protokollieren
Versteckte Konfig-Dateien im /home:

Anmerkung:

Man kann diese Dateien mit 'ls -a' sichtbar machen.

  • profile privates login-Script 
  • bashrc Konfiguration des bash 
  • exrc Konfiguration des vi,ex 
  • xinitrc startup-script des X-Windows Systems 
  • fvwmrc Konfiguration des fvwm-Windowmanagers 
  • ctwmrc Konfiguration des ctwm-Windowmanagers 
  • openwin-menu Konfiguration der olvwm und ovwm-Windowsmanagers 

Diese Dateien werden bei Anlage eines Benutzers aus dem Verzeichnis /etc/skel kopiert. 

   
   
   
Filesystem reparieren Nach einem Stromausfall kann es vorkommen, daß das Filesystem einen Schaden hat. Dann kann es vorkommen, daß man das Filesystem von hand richten ;) muß. Dies geht mit:
fsck -t ext2 /dev/hda1
ext2=das verwendete File-Format
/dev/hda1= die zu reparierende Patition